Moringa der Wunderbaum

Moringa_300x200In der Natur geschehen täglich „Wunder“, direkt vor unseren Augen, leider sind schon viele Menschen dafür blind geworden. Modern denkende Biologen und Biophysiker haben schon, nach und nach, einige Rätsel der Natur entschlüsselt, bei weitem jedoch noch nicht alle. In früheren Zeiten hatte man keine hochtechnischen Geräte zur Verfügung, man verließ sich auf seine Intuition, Beobachtungsgabe und eine Portion Hausverstand. So entstanden die großen Heiltraditionen, unter anderem die Ayurvedische Heilkunde. In dieser Heilkunde ist ein Baum bekannt, der den Namen „Wunderbaum“ wirklich verdient hat: Moringa Oleifera, der Meerrettichbaum.

Der Name „Moringa“ bezeichnet eine Pflanzenfamilie, die nur eine Gattung und 13 Arten hat, eine ungewöhnlich kleine Pflanzenfamilie. Ursprünglich war der Baum der Himalaya-Region im Nordwesten von Indien beheimatet und wird dort bereits seit 5.000 Jahren kultiviert. Nun findet man bereits größere Plantagen in Ostafrika, Kuba, Südostasien, auf den Philippinen und in Teneriffa. Für den Gebrauch als Nutzpflanze hat sich Moringa Oleifera, der Meerrettichbaum, durchgesetzt. Synonyme dafür sind Behenbaum, Trommelstockbaum oder Klärmittelbaum.

Der Baum wächst auf sandigen Böden, kommt mit einem geringen Angebot an Wasser aus (für Hobbygärtner: er verträgt keine Staunässe) und legt eine beachtliche Geschwindigkeit im Wachstum vor. Bei guten Bedingungen kann der Baum im ersten Jahr bis zu acht Meter (!) in die Höhe schießen.

Der Mensch kann aus dem Moringa Oleifera unglaublich viele Produkte gewinnen. Aus den Blättern, der Rinde, den Wurzeln, den Blüten und den jungen Früchten werden wertvollste Lebensmittel und Heilmittel gewonnen. Der Baum trägt also nicht umsonst den Namen „Wunderbaum“. Die Früchte sind bohnenähnlich und werden als Gemüse verzehrt, sie haben einen hohen Gehalt an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen.

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Dem Samen des Wunderbaumes kommt ebenfalls eine ganz besondere Bedeutung zu. Seit tausenden von Jahren wird er gepresst und das wertvolle Öl zu verschiedensten Zwecken eingesetzt, wie es in der ayurvedischen Heilkunde dokumentiert ist. Seit mehr als 200 Jahren ist es als „Behen-Öl“ bekannt. Das Öl findet sowohl in der Ernährung seinen Einsatz, als auch in der Kosmetik. Auch in der Uhrenindustrie wurde es eingesetzt, da es sehr stabil ist durch seinen Gehalt an Antioxidantien. Das Öl hat einen angenehmen Geschmack und dient als Bereicherung für einen gesunden Speiseplan.

Nun berichte ich aber von einer echten Sensation! Der gemahlene Samen des Moringa Oleifera Baumes vermag tatsächlich schädliche Stoffe aus Wasserlösungen zu entfernen. In gut dokumentierten Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Schadstoffe in verunreinigtem Wasser durch die Beigabe von Pulver aus getrockneten Moringakernen gebunden werden und dadurch absinken. Das vorher kontaminierte Wasser wird wieder genießbar, auch wenn es vorher durch Bakterien belastet war. Wenn man sich auch vor Augen hält, dass täglich weltweit tausende von Kindern durch den Konsum von kontaminiertem Trinkwasser sterben, dann erkennt man die wirkliche Dimension dieses Wunderbaumes. Es liegt an uns, dieses Wissen zu verbreiten.

Mit den Berichten über die „Wunder“ des Wunderbaumes ist es aber noch nicht zu Ende. Moringa3_300x200Wenden wir uns nun dem Blatt des Baumes zu und da gibt es ebenfalls Erstaunliches zu berichten.

Die Blätter des Moringa Oleifera sind ein wahres „Superfood“. In manchen Ländern, zum Beispiel auf den Philippinen, werden sie auf Märkten verkauft und als Gemüse zubereitet. Moringablätter beinhalten 20 Aminosäuren, wovon 8 davon essenziell sind, dies bedeutet, dass der Körper sie selbst nicht produzieren kann und auf eine Zufuhr durch die Nahrung angewiesen ist. Die im Moringablatt enthaltenen Aminosäuren haben in unserem Körper sehr vielfältige Aufgaben.

Die Reihe der positiven Wirkungen von Aminosäuren ließe sich noch sehr lange fortführen. In den Blättern des Moringabaumes sind die Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden, so genial auf einander abgestimmt wie es keine synthetische zusammengestellte Rezeptur vermag. Neben den Aminosäuren beinhalten die Blätter auch noch Vitamin A (mehr als Karotten), Vitamin C (mehr als Orangen), Vitamin K, Vitamin E, Polyphenole, Magnesium, Selen, Chlorophyll, Schwefel, Zink, Kalzium und andere lebensnotwendige Stoffe, die unser Körper nicht selbst produzieren kann. Die Blätter des Moringa Oleifera sind so reich an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, dass man davon ausgehen kann, mit ihrer Hilfe einen Teil der Mangel- und Unterernährung in dieser Welt beheben zu können.

Aufgaben der Aminosäuren:

• Aufbau von Proteinen

• Energiebereitstellung für das Gehirn

• Stärkung der Abwehrkräfte

• Unterstützung lebenswichtiger Hormone

• Unterstützung des Serotoninspiegels

• Förderung von Knochenwachstum

• Förderung der Wundheilung

• Schutz für Haut, Haare, Nägel

• Anhebung der Stimmung

• Förderung der Herzmuskelleistung

• Antioxidative Wirkung

• Ausscheidung von Giftstoffen

Genauso vielfältig wie die Inhaltstoffe der Moringablätter sind ihre Einsatzgebiete!

Es ist bekannt und erwiesen, dass die Belastung der Umwelt mit Giften allgemein zunimmt. In Deutschland gibt es kaum mehr Gegenden, in denen das Grundwasser nicht mit Uran verseucht ist. Diese Gifte bleiben, wenn man keine Gegenmaßnahmen setzt, in unserem Körper gespeichert und können Zellschäden verursachen. In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass die Einnahme von getrockneten und gemahlenen Moringablättern die Entgiftung deutlich fördert, bereits erhöhte Blutwerte kamen in den Normbereich.

Erst in den letzten Jahren wurde festgestellt, dass der Moringabaum eine hohe Menge an Zeatin enthält. Es handelt sich dabei um ein Zytokinin, das erstmals in einer Pflanzengattung innerhalb der Süßgräser (zu denen auch der Mais gehört) gefunden wurde. Zeatin wird dafür verantwortlich gemacht, dass der Moringabaum so schnell wachsen kann. Laut Wissenschaft verbessert es die Aufnahme von Nährstoffen in den Zellen und verlangsamt somit den Alterungsprozess. Etwas übertrieben formuliert, stellt der Wunderbaum für uns somit auch eine Art Jungbrunnen dar.

Wir sehen also, dass der Moringa Oleifera nicht umsonst 2008 zur Pflanze des Jahres gewählt wurde. Mit den von ihm gewonnenen Produkten gelingt es uns, die Gesundheit zu verbessern. Durch Kauf der Produkte unterstützen wir außerdem den Anbau der Pflanzen in den ärmeren Ländern der Welt und bieten ihnen eine wirtschaftliche Basis für ihr eigenständiges Überleben.

Die Wirkung von Moringablättern:

• Regulation des Blutdrucks

• Schutz der Sehkraft

• Allergien

• Förderung der Durchblutung

• Gewichtsreduktion

• Regulierung der Cholesterinwerte

• Optimierung der Nähstoffversorgung

• Positive Beeinflussung der Knochendichte

• Senkung des Thromboserisikos

• Entzündungshemmend

• Förderung der Entgiftung

Herzlichst,

Dr. med. Michael Ehrenberger

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