Lebensfreude in den „Lebenswerten Gemeinden“

Gemeinde

Eine Initiative für Gemeinsamkeit und Eigenverantwortung

Unter dem Leitsatz „Vom egozentrischen Leistungsgedanken in Richtung Gesellschaftsleistung“ haben wir ein Bürgernetzwerk für bewusste Lebensweisen geschaffen. Der soziale Austausch und menschliche Begegnungen sollen gefördert werden. Diese neue Form des „WIR“ kombiniert mit der Nutzung der bestehenden „Schätze“ kreiert Lebensqualität und trägt zum Gemeinwohl bei.

 

 

 

Die folgenden Fragen standen am Anfang unserer Initiative:

Was helfen uns die schönsten Schätze der Natur, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen und wertschätzen?

Was hilft uns materieller Reichtum, wenn wir ein isoliertes oder frustriertes Leben führen? Was hilft uns die beste Nahrung, wenn wir nicht wissen, dass die Mikrowelle sie kaputt macht oder Aluminium unsere Gesundheit gefährdet?

Was helfen uns Schulen, wenn sie die Kinder seelisch überfordern oder „verbilden“?

 

Die Natur gibt uns Antworten für ein lebenswertes Miteinander:

 

  • Übereinstimmung: Leben im Einklang mit der Umgebung und ihren Bedingungen (Region; Ethik, Moral, Werte)

 

  • Anpassung: die Fähigkeit, sich Gegebenheiten rasch, flexibel und mit großer Kreativität anzupassen

 

  • Vielfalt statt Einfalt: unterschiedliche Anpassungsmöglichkeiten durch eine Vielzahl an Gedanken und Verhaltensmustern

 

  • Kooperation: unterschiedliche Organisationen kooperieren, um in Gemeinschaft das „Beste“ zum Wohle aller zu erreichen (win – win)

 

  • Ursache und Wirkung menschlichen Verhaltens: Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungen sind erschaffende Energien, die Auswirkungen zur Folge haben

 

  • Selbstregulation: erfolgreiche Organisationen haben die Fähigkeit sich rasch von Störungen zu erholen und diese Ereignisse als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen

 

Um diese anzuwenden gibt es viele Möglichkeiten:

-auf den „Ortstratsch“ zu verzichten und vorurteilslos aufeinander zugehen. Z.B. einen medienfreien Tag organisieren, an dem wir aktiv unseren Mitmenschen zuhören.

-positive Tätigkeiten im Ort zu bewerben und zu vernetzen, bestehende Vereine, Organisationen und Institutionen fördern. Z.B. wiederbelebte alte Handwerkskunst schafft regionale Arbeitsplätze und erhält die Identität der Gemeinde.

-lernen, wie man eigenverantwortlich zu mehr körperlicher und geistiger Gesundheit kommen kann. Z.B. natürliche Lebensmittel gesund zubereiten, Barfußgehen

-Die Stärkung der Unabhängigkeit von globalen Systemen. Zitat von Leopold Kohr: Lösungen passieren nur im Kleinen, große Strukturen können Probleme nie lösen!

 

Die vielfältigen Aktivitäten stehen nicht in Konkurrenz zu anderen Vereinen, sondern sind eine Möglichkeit zur Vernetzung. Jeder im Ort kann sich einbringen. Die Vereinigung „lebenswerte Gemeinde“ bietet die Infrastruktur für aktive und sichtbare Bürgerbeteiligung. Der Initiator Georg Dygruber meint: „Jeder im Ort hat die Möglichkeit, die Plattform der Vereinigung zu nutzen, um die persönlichen Interessen und Fähigkeiten für andere sichtbar und zugänglich zu machen. Die Förderung von kreativen Begegnungen innerhalb des Ortes ist uns wichtig. Die Potentiale des Einzelnen werden wiederentdeckt und in die Gemeinschaft eingebracht.“

 

Baldur Preiml einer unserer wertvollen Unterstützer schreibt in seiner Botschaft unter anderem:

Ein Wandel unserer Bewusstheit mit entsprechender Lebensweise ist nur von der Keimzelle, von der Basis her möglich, beim Einzelnen, in kleinen Gruppen, in den Gemeinden. Ein Zauberschlüssel u. a. dazu ist, die „Goldene Regel“ im Alltag umsetzen zu lernen. „Alles, was ihr wollt, dass euch die anderen tun sollen, das tuet ihnen zuerst“ (Zitat Bergpredigt).

 

Wie beginnen wir in Deiner Gemeinde?

Gemeinsam mit den Bewohnern der Gemeinde entdecken wir bestehende Schätze wieder. Gemeint sind kreative Potentiale und Fähigkeiten der Menschen in der Kommune, als auch Kunst- und Naturschönheiten.

Der Rahmen dafür ist ein Diskussionsabend, bei dem die positiven Beiträge speziell für Deine Gemeinde erarbeitet werden. Das ist die Antwort auf die Frage des Abends:

Was macht meine Gemeinde für mich lebenswert?

Aus diesem Angebot können sich weitere Möglichkeiten für die Gemeinschaftsentwicklung ergeben, aus denen wir ins TUN kommen! Der bekannte Ganzheitsmediziner Dr. Michael Ehrenberger – im Bild bei dem Kongress der Bürgervereinigung LGÖ zum Gesamtthema „Kinder begleiten mit Herz und Verstand“ – hat einen solchen Diskussionsabend in seiner Heimatgemeinde Mogersdorf initiiert.

Wir sind verantwortlich für das, was wir TUN und auch für das, was wir nicht tun!

Für mehr Informationen steht unsere Homepage zur Verfügung:

http://www.lebenswertegemeinde.at

Von Ing. Gottfried Herrmann und Georg Dygruber

 

 

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