Die Aroniabeere und die Konabeere – Zwei Superhelden im Einsatz für Ihre Gesundheit

Superhelden sind uns bekannt aus den Filmstudios. Batman, Superman, Spiderman sind nur einige der geläufigen Namen, mit denen sich unsere Kinder und auch wir uns gerne identifizieren. Wussten Sie aber, dass es zwei kleine Helden gibt, die in Ihrem Körper gegen freie Radikale und für Entgiftung kämpfen können? Natürlich nur dann, wenn wir sie zur Hilfe nehmen! Es handelt sich dabei um die Aroniabeere und die Konabeere. Ihre Waffen sind Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, mit denen sie für Ihre Gesundheit und gegen freie Radikale kämpfen.

 

 

Die Aroniabeere

Beginnen wir unsere kurze Geschichte über die zwei Superantioxidantien mit der Aroniabeere. Ursprünglich stammt die Beere, auch schwarze Apfelbeere genannt, aus dem östlichen Nordamerika und dem Süden Kanadas. Bereits im 18. Jahrhundert wurde die kleine Beere über Russland nach Osteuropa und Skandinavien gebracht. Sie kommt mit wenig Niederschlag aus und wurde wegen ihrer erstaunlichen Frostresistenz und ihres Ertragsreichtums sehr schnell beliebt. Heute befinden sich die größten Anbaugebiete in Polen, Tschechien, Bulgarien, Schweden und Slowenien.

Immer wieder konnte die positive Wirkung der Apfelbeere auf unsere Gesundheit beobachtet werden. Auch in Regionen, in denen der Alkoholkonsum nicht zu knapp ist, bemerkte man, dass der Konsum der kleinen Beere bewirkt, dass es erstaunlich wenige Lebererkrankungen gibt. In den Osteuropäischen Ländern gilt die Aroniabeere als Heilpflanze, nicht zuletzt wegen des hohen Gehaltes an Polyphenolen. Unter Polyphenolen versteht man eine Substanzgruppe, die unter anderem Tannine, Farbstoffe und Duftstoffe umfasst, ohne die eine Pflanze nicht überleben könnte. Zu den Polyphenolen gehören auch die Flavonoide, die in der Aroniabeere in einer großen Menge enthalten sind. Diese Stoffe schützen vor Krebserkrankungen, halten unser Blut flüssig und geben uns so Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Aroniabeere beinhaltet natürlich auch Vitamine. Hier ist vor allen Dingen der Vitamin C Gehalt hervorzuheben, aber auch die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12 enthält die kleine Beere.

Der Gehalt an OPC lässt sich ebenfalls sehen und ist durchaus wünschenswert. OPC ist ein effektiver Fänger von freien Radikalen und somit ein ausgezeichneter Zellschutz. Ellagsäure (wirkt gegen Bakterien, hemmt das Wachstum von Krebszellen), Phenol ( unterstützt die Entgiftung – Biotransformation) und Anthocyane (Farbstoffe, schützen vor UV-Strahlung) runden die erstaunlichen Wirkungen unseres kleinen Superhelden ab.

Die Liste der Studien über die Aroniabeere und ihre Inhaltstoffe ist lang. Wenn Sie sich näher dafür interessieren, dann möchte ich Sie an dieser Stelle an die Fachliteratur verweisen.

Die Konabeere – ein idealer Partner der Aroniabeere

Die Konabeere ist derzeit noch weniger bekannt als die Aroniabeere und ist dennoch eine alte Bekannte. Es handelt sich dabei um Kona-Kaffee. Dies ist der Handelsname für Arabica-Kaffeebohnen, die im Kona-Distrikt an der Westküste der Insel Hawaii (engl. auch Big Island) angebaut werden und die zu den teuersten Kaffeebohnen der Welt zählen. Das Anbaugebiet für die Konabeere liegt an den fruchtbaren Hängen der Vulkane Mauna Loa und Hualālai und bietet günstige Bedingungen für die Produktion von hochwertigem Kaffee.

Während Kaffee Liebhaber sich nur um die geröstete und gemahlene Bohne kümmern, schätzen wir die Schale der Kaffeebohne, die vor Antioxidantien nur so strotzt. Warum ist dies so? Die Natur schützt das Wertvollste das sie hervorbringt, den Samen, so wie eine Mutter ihre Kinder schützt. Um den Samen der Früchte zu schützen braucht die Mutter Natur Kräfte, die eine Alterung hintanhalten und diese Substanzen befinden sich in der Schale der Frucht. Es handelt sich dabei wieder (wie kann es anders sein?) um Antioxidantien.

Bisher wurde die Schale der Kona Kaffeebohne einfach entsorgt, welch eine Verschwendung dies war! Nun aber wurde die Schale auf ihre Inhaltstoffe untersucht und man erkannte, wie viele wertvolle Substanzen darin enthalten sind. Der ORAC Wert (auf den ich noch näher eingehen werde) der Konabeere liegt bei unglaublichen 6.000 Einheiten pro 1 Gramm und liegt somit im oberen Spitzfeld aller je gemessenen Werte. Kein Wunder also, dass die Konabeere ein kongenialer Partner für die Aroniabeere ist.

Nun stellen sich uns aber mehrere Fragen: Was sind freie Radikale, was macht einen Überschuss von ihnen so schädlich für unseren Körper, wo kommt dieser her und was sind Antioxidantien?

Was sind freie Radikale?

Tierisches Leben braucht, um am Leben zu bleiben, Nahrung. Ob diese nun tierischen oder pflanzlichen Ursprungs ist, ist für unsere Überlegungen derzeit unerheblich. Die Nahrung wird in unserem Körper „verbrannt“. Verbrennung bedeutet, dass die Nahrungsmittel in Einzelteile zerlegt werden und dabei Sauerstoff angelagert wird. Dies nennt man Oxidation. Bei diesem Prozess entstehen die sogenannten „freien Radikale“. Jedermann, der schon einmal neben einem Lagerfeuer gestanden ist und der diesen Rauch tief eingeatmet hat, kennt freie Radikale.

Genau dieser Prozess läuft Sekunde für Sekunde in unserem Körper ab. Ernährung – Verbrennung – freie Radikale. Dies ist notwendig, damit wir am Leben bleiben. Aber freie Radikale sind nicht nur negativ zu werten, sie werden im Körper auch gebraucht. Sie sind also nicht nur sinnlos, wie manche Autoren behaupten. In einem ausgewogenen Verhältnis kann der Körper sehr gut mit freien Radikalen umgehen, ja, er benötigt sie sogar, zum Beispiel zur Abwehr von Bakterien. Sind sie jedoch in der Überzahl, dann richten sie sich gegen unseren Körper und verursachen Zellschäden. Krankheiten sind das Ergebnis. Die Krankheiten von denen ich spreche sind uns gut bekannt: Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs, Allergien und fast alle Arten von Entzündungen. Also ca. 90 % aller chronischen Erkrankungen!

Ich möchte Sie in diesem Artikel nicht mit Einzelheiten über biophysikalische Prozesse langweilen, Ihnen jedoch den Wert von Antioxidantien, wie sie in der Konaneere und der Aroniabeere vorkommen, bewusst machen.

Woher stammen freie Radikale?

Wie wir schon gemeinsam überlegt haben, stammen freie Radikale aus Verbrennungsprozessen. Diese Prozesse laufen in der Natur andauernd ab. Stecken Sie einmal Ihre Hand in einen Haufen von Gras, das sie am Vortag gemäht haben und Sie werden bemerken, dass es in diesem Grashaufen sehr warm wird. Die Grashalme oxidieren oder verrotten, wie auch immer Sie diesen Vorgang nennen wollen.

Im Normalfall kann die Natur mit diesen Prozessen umgehen. Oxidation und Reduktion halten sich die Waage. Es ist dies jedoch nicht der Fall, wenn uns wir mutwillig Oxidationsprozessen aussetzen. Dies passiert, wenn wir rauchen, Smog einatmen (ob von Autos oder Fabriken), uns übermäßig der Sonne aussetzen, übertrieben Sport betreiben oder auch „nur“ mit dem Lebenspartner bzw. -partnerin streiten. Ebenfalls negativ wirken sich unsere modernen Ernährungsgewohnheiten aus. Fertiggerichte, gebratenes oder geräuchertes Fleisch und zu wenig an Obst und Gemüse lassen uns in ein Antioxidantiendefizit rutschen und erhöhen die freien Radikale. Nun nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die freien Radikale greifen körpereigene, wertvolle Strukturen an und diese werden langfristig geschädigt.

Was sind Antioxidantien?

Antioxidantien sind Moleküle, die den Körper vor dem Überschuss an freien Radikalen (oxitativem Stress) schützen können. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente usw. All diese kleinen Helfer bewahren uns vor chronischen Erkrankungen, indem sie freie Radikale entschärfen. Dies gelingt ihnen mittels der Abgabe von Elektronen an die schädlichen Substanzen.

Die Kraft von Antioxidantien misst man mittels des sogenannten ORAC-Wertes. ORAC ist eine Abkürzung für: „Oxygen radical absorbance capacity“. Je höher der ORAC-Wert eines Lebensmittels ist, desto mehr freie Radikale können neutralisiert werden. Allgemein wird empfohlen, dass wir pro Tag ca. 5.000 ORAC Einheiten zu uns nehmen, dies hängt allerdings sehr von unseren Lebensgewohnheiten ab. 

Fassen wir zusammen:

Freie Radikale sind aggressive Substanzen, die einerseits in unserem Körper entstehen, die wir aber auch durch Smog, Zigarettenrauch, Feinstaub, Umweltgifte, usw. unserem Körper zuführen ( … gib uns unser tägliches Gift). Wird unser Körper mit zu vielen dieser Substanzen überschwemmt, dann treten Zellschäden und chronische Krankheiten ein. Schützen und helfen unsere Gesundheit zu bewahren, können Antioxidantien.

„Superantioxidantien“

Kommen wir zurück zu unseren beiden Superhelden, die Aroniabeere und die Konabeere, man kann sie zu Recht als „Superoxidantien“ bezeichnen. 100 Gramm Arioniabeeren schaffen allein einen ORAC-Wert von über 22.000! 1 Gramm der Konabeere schafft sogar fast 6.000, das ist sehr, sehr hoch. Beide Beeren zusammen bieten also einen wunderbaren Schutz gegen freie Radikale, versorgen uns mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Aroniabeere nicht nur unsere Leber schützt. Sie schützt auch unsere Gefäße, indem sie entzündungshemmend wirkt und den Blutdruck senkt. Sie kann verhindern, dass das als schädlich bekannte LDL Cholesterin in unserem Körper oxidiert und somit nicht in die Gefäßwände eingelagert wird. Außerdem werden die Blutzuckerwerte positiv beeinflusst, dies betrifft nicht nur den aktuellen Blutzuckerwert, sondern auch den Langzeitwert (HbA1c).

Für die Herstellung der Kapseln verwenden wir nicht die ganze Aroniabeere, sondern den Pressrückstand, weil dieser einen deutlich höheren Anteil an OPC aufweist. Bei der Konabeere wird, wie schon erwähnt, die getrocknete und gemahlene Schale der Beeren verwendet.

Anwendung von Aroniabeere und Konabeere:

– zur Vermeidung chronischer Krankheiten

– bei Herz- bzw. Gefäßproblemen

– bei Durchblutungsstörungen

– bei Typ II Diabetes

– bei Rauchern

– bei übermäßigem Alkoholgenuss

– bei hohen Cholesterinwerten

– bei Belastung durch Smog bzw. Abgase

– bei Stress und Burnout

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch einige Gedanken zu unserer Erhaltung unserer Gesundheit und unserem Lebensstil mitteilen. Ja, Aronia und Kona können uns helfen, die Gesundheit zu erhalten und, wenn nötig, zu verbessern. Dies kann jedoch kein Freibrief sein, um eine ungesunde Lebensweise weiter zu führen. Täglich sterben allein in Deutschland ca. 300 Menschen an den Folgen von Rauchen, in Österreich wird die Zahl auf ca. 10.000 Todesfälle pro Jahr geschätzt. Mit der Einnahme von Aronia Kapseln + Kona kann man so viele Antioxidantien zu sich nehmen, wie man mit dem Konsum von drei Bioäpfeln samt Schale zu sich nehmen würde und dies ist auch gut, richtig und notwendig. Vielleicht haben Sie aber den Mut, auch Ihren Lebensstil zu ändern. Weniger Stress, weniger Zigaretten, eine gesunde, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Umgebung sind die Grundpfeiler eines glücklichen und langen Lebens.

Herzlichst,

Dr. med. Michael Ehrenberger

 

 

 

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